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Wie man sich gegen Trump wehrt

Im April starten Studierende der Harvard-Universität einen Widerstandskurs gegen die Trump-Regierung. Jeder kann teilnehmen.

Nina Noodt

Mauerbau, Einreisestopp, Schwächung der Frauen- und LGBT-Rechte, Kürzungen im Umweltschutz, Trubel um die Krankenversicherung – die Trump-Regierung wirbelt die USA auf. Angesichts all dessen haben viele den Wunsch, Widerstand zu leisten.

„Wie können wir Trumps Agenda am effektivsten bekämpfen?“ Das fragte sich auch eine Gruppe Studierender der Harvard-Universität. Ihre Antwort präsentieren sie jetzt: die Resistance School. Am morgigen Mittwoch, 5. April 2017, startet der vierwöchige Kurs, der gemeinsam mit ehemaligen Wahlkampfhelfern von Barack Obama, Bernie Sanders und Hillary Clinton auf die Beine gestellt wurde. Der Kurs soll ein „praktisches Trainingsprogramm“ für die Teilnehmer sein und ihnen Instrumente und Fähigkeiten für den Widerstand gegen die Regierung Donald Trumps mit auf den Weg geben.

Das Programm der Resistance School gliedert sich in vier Sitzungen. Sie beschäftigen sich damit, wie die eigenen Werte im politischen Engagement kommuniziert werden (erste Session, 5. April), wie Gruppen und Gemeinschaften mobilisiert und organisiert werden (zweite Session, 12. April), wie Handlungskapazitäten aufgebaut und strukturiert werden (dritte Session, 20. April) und wie langfristiger Widerstand aufrechterhalten werden kann (vierte und letzte Session, 27. April). Jeder der Vorträge wird von einem Experten aus den Bereichen Aktivismus, Politik und/oder Wissenschaft gehalten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die sich gerade zufälligerweise in Campusnähe aufhalten: Vor Ort ist der Kurs vollständig ausgebucht. Allerdings haben Interessenten weltweit die Möglichkeit, sich über die <a href="https://resistanceschool.com/" target="_blank">Website der Resistance School</a> anzumelden und online an dem Kurs teilzunehmen. Dort werden nach den einzelnen Terminen auch die Aufzeichnungen der Vorträge zur Verfügung gestellt.