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Diese Karte zeigt Dir, ob Du eine Atombombe überlebst!

Wirst Du direkt verdampfen oder verbrennst Du qualvoll?

Stefan Schreier

Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Informationen jemals gewollt oder schlimmstenfalls gebraucht hätte - aber da es im Internet nichts gibt, was es nicht gibt, war es angesichts der weltpolitischen Lage nur eine Frage der Zeit, bis ich darauf stoße: Werde ich bei einem Atomschlag auf - sagen wir Mannheim - direkt pulverisiert, verbrenne ich qualvoll oder sterbe ich nur an den Spätfolgen? Auf der Website Would I survive a nuke könnt ihr checken, in welchem Radius einer Atombombenexplosion ihr euch befindet.

Ich bezweifel zwar, dass dieses Vorhersagemodell tatsächlich stimmt, wenn es denn tatsächlich zu einer Atombombenexplosion in Mannheim kommen sollte, interessant ist es dennoch. Beispielsweise könnt ihr die Schwere der Explosion einstellen. 50, 15, eine Megatonne oder 350 oder 18 Kilotonnen.

Auch der “Fat Man” ist verheerend!

18 Kilotonnen - das klingt im Verhältnis zu 50 Megatonnen nach keiner großen Sprengkraft. Tatsächlich entspricht diese Wucht der ersten Kernwaffenexplosion der Geschichte vom 16. Juli 1945. Die Büchse der Pandora steht seit diesem Tag ganz weit offen, was bereits am 9. August 1945 dann dazu führte, dass der “Fat Man” über der japanischen Stadt Nagasaki abgeworfen wurde. Jeder hat dazu schon einmal Bildmaterial gesehen und kann sich denken, was “nur” 18 Kilotonnen anrichten können. Das komplette Innenstadtgebiet von Mannheim wäre jedenfalls pulverisiert.

Der zerstörerische Radius wäre natürlich viel kleiner, als bei einer 50 Megatonnen-Bombe, dennoch verheerend für jedwede Stadt und deren Bevölkerung auf der ganzen Welt.

Was passiert bei einem Metoeriteneinschlag?

Kommen wir aber zurück zu wouldisurviveanuke.com. Da Atombomben-Explosionsradien alleine ja langweilig wären, habt ihr schließlich noch die Möglichkeit auszutesten, wie weit ihr von einem Meteoriteneinschlag entfernt sein müsstet, wie der, der die Dinosaurier ausgelöscht hat. So viel sollte klar sein: Sehr, sehr, sehr weit weg.

Hoffen wir, dass wir derartige Informationen nie wirklich brauchen werden.